30.04.2026 | NaturFreunde beteiligen sich am 1. Mai
01.05.2026 | 11.30 Uhr
Maidemonstration des DGB
Treffpunkt: Straußberger Platz
Unter dem Motto ‚ Erst unsere Jobs, dann eure Profite ‘, finden die diesjährigen Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 1. Mai statt. Gemeinsam mit vielen Kolleg*innen gehen die NaturFreunde Berlin für eine solidarische und gerechte Gesellschaft auf die Straße.
Mit den Demonstrationen wollen sie ein sichtbares Zeichen für eine gerechte und friedliche Zukunft, einen starken Sozialstaat und eine leistungsfähige öffentliche Daseinsvorsorge setzen.
Für die NaturFreunde ist der 1. Mai gleichzeitig Feiertag und Kampftag. Gemeinsam mit den Gewerkschaften gehen die NaturFreunde auf die Straße, um für die Rechte der Arbeitnehmer*innen zu demonstrieren. Auch in diesem Jahr werden sich die NaturFreunde mit einem eigenen NaturFreunde-Block auf der Demonstration und einem Info-Stand beim Maifest des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligen.
11.00 Start der Auftaktkundgebung am Straußberger Platz
Straußberger Platz
11:30 Uhr – Start der Demonstration
Straußberger Platz (U Strausberger Platz, U5)
Mit einem gemeinsamen Block der Arbeitskämpfenden
12:00 Uhr – Kundgebung
Vor dem Roten Rathaus
Begrüßung: Katja Karger, Vorsitzende des DGB Berlin-Brandenburg
Hauptrede: Robert Feiger, Bundesvorsitzender IG BAU
Bis 13:00 Uhr – Bühnenprogramm
Bis 15:00 Uhr – Maifest für die ganze Familie
Die Infostände der DGB-Mitgliedsgewerkschaften bieten Gespräche und Diskussionen. Ein Kinderfest bietet für die Kleinen Möglichkeiten zum Mitmachen.
Demo- und Kundgebungskonsens 1. Mai 2025 Berlin
Der inhaltliche Rahmen unserer Kundgebung ist der Aufruf des DGB zum 1. Mai sowie die tariflichen und betrieblichen Auseinandersetzungen der DGB-Mitgliedsgewerkschaften.
Wir möchten eine familien- und kinderfreundliche Demo sein und gehen rücksichtsvoll miteinander um.
Maiaufruf DGB:
Erst unsere Jobs, dann eure Profite
Gemeinsam ein starkes Zeichen setzen
Die aktuelle wirtschaftliche Lage stellt viele Beschäftigte vor große Unsicherheiten. Arbeitsplätze geraten unter Druck, Standorte werden verlagert, und gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Belegschaften. Klar ist: Die Beschäftigten tragen nicht die Verantwortung für Krisen oder Fehlentscheidungen – sie sind es, die täglich den Betrieb am Laufen halten. Deshalb fordern wir, dass Arbeitsplätze gesichert und Investitionen in die Zukunft getätigt werden.
Gleichzeitig stehen auch die öffentlichen Haushalte unter erheblichem Druck. Knappe Kassen dürfen jedoch nicht zum Vorwand werden, um notwendige Investitionen zu verschieben oder soziale Sicherungssysteme auszuhöhlen. Im Gegenteil: Gerade jetzt braucht es eine handlungsfähige öffentliche Hand, die in Infrastruktur, Daseinsvorsorge und gute Arbeit investiert und so Stabilität und Perspektiven schafft. Dazu gehört auch ein starker öffentlicher Dienst. Möglicher Stellenabbau würde die Situation weiter verschärfen, die Arbeitsbelastung erhöhen und die Qualität öffentlicher Leistungen gefährden – das lehnen wir entschieden ab.
Zugleich stehen zentrale Errungenschaften wie der 8-Stunden-Tag unter Druck. Eine weitere Ausweitung der Arbeitszeit gefährdet Gesundheit, Familie und gesellschaftliche Teilhabe. Hier gilt für uns eindeutig: Der Schutz der Beschäftigten darf nicht aufgeweicht werden.
Auch die soziale Sicherheit muss gestärkt werden. Eine verlässliche Rente und eine gute Gesundheitsversorgung für alle sind keine Privilegien, sondern grundlegende Rechte. Ebenso braucht es spürbare Entlastungen angesichts steigender Lebenshaltungskosten – insbesondere bei Wohnen, Energie und Lebensmitteln.
Der 1. Mai ist unser gemeinsamer Tag: ein Tag der Solidarität, des Zusammenhalts und des Einsatzes für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit. Lasst uns diesen Tag nutzen, um gemeinsam sichtbar und laut für unsere Interessen einzutreten.
Wir rufen euch daher auf, euch an den Aktionen und Demonstrationen am 1. Mai 2026 zu beteiligen und diesen Tag gemeinsam zu gestalten.

