08.03.2026 | Die Berliner NaturFreunde starteten mit einem klaren Statement ins Ausstellungsjahr 2026: „Frieden in Bewegung“ hieß die erste Fotoausstellung des Jahres, die bis 15.Februar 2026 besichtigt werden konnte.
Die Fotoausstellung wurde vom bundesweiten Fotonetzwerk der NaturFreunde erstellt. Sie bildet die NaturFreunde-Friedenswanderung aus dem Jahr 2023 ab. Aus rund 2.000 Bildern, die Friedenswanderung von Straßburg bis zum KZ Theresienstadt in Tschechien dokumentieren, haben aktive NaturFreunde-Fotograf*innen ca. 30 Fotos ausgewählt. Sie bilden die unterschiedlichen Etappen und vielfältigen Aktivitäten entlang der Route ab – politisch und kulturell. Dabei konzipierten die NaturFreunde-Fotograf*innen eine Wanderausstellung, die bundesweit ausgeliehen und gezeigt werden kann.
Zur Eröffnung kamen viele Kulturinteressierte, Aktive aus der Friedensbewegung, NaturFreund*innen und neugierige Gäste. Auch Mitglieder im bundesweiten Fotonetzwerk der NaturFreunde aus Bremen, die an der Entwicklung der Ausstellung mitgearbeitet haben, waren angereist.
Nach einer kurzen Begrüßung durch Uwe Hiksch aus dem Landesvorstand der Berliner NaturFreunde übernahmen zwei Bundesvorstandsmitglieder der NaturFreunde die Eröffnung: Janeta Mileva, die das Fotonetzwerk der NaturFreunde koordiniert, führte in der Tradition des sozialen Fotos ein, mit dem die NaturFreunde die gesellschaftliche Realität abbilden und zu einer kritischen Auseinandersetzung mit ihr anregen. Yannick Kiesel, der die Friedenswanderung 2023 koordinierte, schilderte die Vorbereitung und den Ablauf und erläuterte die Hintergründe der einzelnen Bilder.
Die Galerie der NaturFreunde versteht sich als Raum des Dialogs für gesellschaftlich relevante Themen – und bleibt dieser Linie auch 2026 treu. Die nächste Ausstellung lädt zu Gespräch und Austausch am 6. März 2026 zum 115. Internationalen Frauentag ein.
aus: WanderfreundIn 01-2026
