06.10.2026 | 20.000 Demonstrierende kamen zur zentralen Friedensdemonstration „Nie wieder Krieg“ um gemeinsam für eine Welt ohne Hochrüstung und Militarisierung zu demonstrieren.
In den verschiedenen Reden wurde auf der Demonstration darauf hingewiesen, dass die Gefahr eines Krieges durch die massive Hochrüstung immer mehr zunimmt. Deutschland wird dazu kriegstüchtig gemacht. Die Bundesregierung versucht mit ihrem Militarisierungskurs Deutschland erneut zu einer Führungsmacht innerhalb der Europäischen Union auszubauen.
Deshalb soll die Wehrpflicht wieder eingeführt werden. Gesundheitswesen und Infrastruktur werden auf Krieg getrimmt, Meinungsfreiheit und demokratische Rechte eingeschränkt. Die Bundeswehr wird zur größten Armee Europas hochgerüstet. Weitreichende Erstschlagwaffen werden entwickelt. Sie machen Deutschland im Kriegsfall zum bevorzugten Angriffsziel.
Die NaturFreunde stellen sich diesem falschen Kurs entgegen und treten für eine Entspannungspolitik und die Wiederaufnahme von Verhandlungen für Rüstungsbegrenzung ein. Zwischen den großen Atommächten müssen endlich konkrete Verhandlungen für eine Reduzierung der weltweiten Atomwaffenarsenale stattfinden.
Die NaturFreunde setzen sich für ein Ende des Krieges in der Ukraine ein und fordern die Bundesregierung auf, konkrete Schritte einzuleiten, um Verhandlungen mit Russland zu ermöglichen. Ohne konkrete Vermittlungsbemühungen trägt die Bundesregierung dazu bei, dass das tägliche Sterben weitergeht. Von der Bundesregierung fordern die NaturFreunde, dass sie allen Kriegsdienstverweigerern aus Russland, Weißrussland und der Ukraine Asyl gewährt.
Die NaturFreunde Berlin haben sich aktiv an der Demonstration beteiligt und waren mit einem eigenen Block an der Demonstration beteiligt. Mit ihrem Leittransparent „Abrüsten statt Aufrüsten! Rüstung runter! Klimaschutz rauf!“ machten die NaturFreunde deutlich, dass sie sich für eine klimagerechte Zukunft einsetzen. Sie treten dafür ein, dass die riesigen Militärausgaben deutlich reduziert werden und dafür mehr Geld für soziale Aufgaben und den Klimaschutz zur Verfügung gestellt werden.

