25.09.2026 | Der Treffpunkt der Gedenkveranstaltung für Berta Cáceres war sehr bewusst gewählt. Anlässlich des 10. Todestages der honduranischen Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres trafen sich die Aktiven der NaturFreunde Berlin, des Ökumenischen Büros aus München und der Honduras-Delegation auf dem Forum vor dem Bundeskanzleramt.
In den Reden gedachten die Sprechenden Berta Cáceres und zeigten ihr Leben und Handeln für die Benachteiligten in Honduras auf. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Rechte der von wirtschaftlichen Interessen bedrohten indigenen Gemeinschaften ist bewundernswert. Die NaturFreunde machten in ihrer Rede deutlich, dass sie von der Bundesregierung erwarten, dass sie sich gegenüber den Regierungen in Lateinamerika aktiver für Menschenrechte einsetzt. Die Menschenrechte werden aber in der internationalen Politik der Bundesregierung immer mehr zu Lasten der wirtschaftlichen Interessen zurückgedrängt.
An der Veranstaltung nahm auch der NaturFreunde-Chor teil, der sich mit vier Liedern an der Gedenkveranstaltung beteiligte. Unter der Leitung von Michael Letz trugen die aktiven Sänger*innen die Lieder „Wenn der Frühling, lässt empor“, „Die Gedanken sind frei“, „Venceremos“ und die „Internationale“ vor. Das Lied „Wenn der Frühling, lässt empor“ ist ein wunderschönes Friedenslied, dass von Johannes R. Becher und Hanns Eisler geschrieben und komponiert wurde. In seinem Schluss-Refrain fordert es: „Friede, Friede, sei auf Erden! Menschen laßt uns Menschen werden!“.
aus: WanderfreundIn 02-2026

