22.10.2026 | Für die Mitglieder des NaturFreunde-Chors war der Auftritt beim Roten Atelier in der Ladengalerie der Zeitschrift Junge Welt ein besonders Erlebnis. Der Chor war von den Veranstalter*innen eingeladen worden, anlässlich des diesjährigen Treffens der Künstler*innen um das Projekt Rotes Atelier gemeinsam mit den jungen Künstler*innen Lieder der Arbeiter*innenbewegung zu singen. Der NaturFreunde-Chor hatte hierfür ein Liederbuch mit 20 Liedern vorbereitet. Gemeinsam mit den mehr als 50 Teilnehmer*innen des Roten Ateliers sangen die Mitglieder des NaturFreunde-Chors Lieder wie „Die Arbeiter von Wien“, „Grandola“ oder „Der Revoluzzer“.
Unter dem Motto „Wir sehen rot“ trafen sich junge Künstler*innen um künstlerisch ihren Widerstand gegen Krieg und Aufrüstung mit Plakaten und künstlerischen Entwürfen auszudrücken. Am Eröffnungswochenende sorgte ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Lesungen, Filmscreening, Podiumsdiskussion, angeleiteten Führungen und Musik für interessante Einblicke in die Welt der politischen Kunst.
Veranstaltet und organisiert wurde die Ausstellung von der Jungen Welt und dem Kollektiv „Rotes Atelier“, einer bundesweiten Vernetzung von linker Kunstschaffenden. Beeindruckend war für die Mitglieder des NaturFreunde-Chors, dass die Lieder mit Leidenschaft von den jungen Kunstschaffenden und Interessierten Besucher*innen mitgesungen wurden. Als die „Internationale“ als letzten Lied der 90 Minütigen Darbietung gesungen wurden, waren alle Fenster und Türen geöffnet, so dass der Appell für internationale Solidarität bis weit in den Prenzlauer Berg zu hören war.
Uwe Hiksch
aus: WanderfreundIn 03-2026
