11.01.2026 | Mehr als 20 Berliner NaturFreund*innen trafen sich anlässlich der traditionellen Luxemburg-Liebknecht-Demonstration, um gemeinsam zu demonstrieren. Wie jedes Jahr trafen sich die Aktiven im vorderen Block hinter dem Leitransparent um gemeinsam an die beiden großen Sozialist*innen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu erinnern.
Die Demonstration begann um 10.00 Uhr am Frankfurter Tor und führte über die Karl-Marx-Allee und die Frankfurter Allee zum Friedhof der Sozialisten. Bei strahlenden Sonnenschein konnten die Demonstrierenden den gemeinsamen Weg zur Gedenkstätte gehen.
Im Aufruf zur Demonstration 2026 heißt es: „Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht wurden am 15. Januar 1919 von den Bütteln des Kapitals ermordet, weil sie Kapitalismus und Krieg kompromisslos bekämpften und sich dem Frieden mit all ihrer Kraft verpflichtet fühlten. Wenn wir, Linke unterschiedlicher Strömungen, ihrer auf der Demonstration im Rahmen der Luxem-burg-Liebknecht-Ehrung kämpferisch und friedlich gedenken, dann verbindet sich für uns diese Erinnerung untrennbar mit dem heutigen Kampf um den Frieden, damit wir nicht die letzten Menschen sein werden.“
Die NaturFreund*innen gehen gemeinsam auf die Straße, um das Gedenken an die sozialistische Tradition aufrechtzuerhalten und für eine soziale und friedliche Gesellschaft zu demonstrieren. Im Aufruf zur Demonstration wird deshalb auch klar formuliert, dass aufgrund der zunehmenden Aufrüstung und Militarisierung „kaum Geld für Soziales, für Bildung und Kultur, für das Gesundheitswesen, Mobilität und den Schutz der Umwelt bleiben. Soziale Not für immer mehr Menschen und irrsinnige Profite für die Rüstungskonzerne und andere Aufrüstungsgewinnler zerfressen die bürgerliche Gesellschaft und machen den Nazis den Weg für völkische Ideologie und Bewegung immer leichter“.
Auch in diesem Jahr waren wieder NaturFreund*innen aus vielen Regionen gekommen. So trafen sich die Aktiven mit NaturFreund*innen aus Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

