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NaturFreunde Berlin
 
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Zum Glück gibt es Pink Rabbit, das an den verschiedensten Orten und in den unmöglichsten Momenten auftaucht und nationale Inszenierungen stört.

Im Bereich Topics/Videos könnt ihr Euch über die Hintergründe der Aktionen informieren und Euch kurze Clips über die jeweiligen Aktionen anschauen. Laufend kommen neue Filme hinzu, die Pink Rabbit im Alltag zeigen.

Immer wieder entwickeln sich in Deutschland öffentliche Debatten, die auf unterschiedliche Art und Weise das Verhältnis „der Deutschen“ zu ihrer Nation zum Inhalt haben.
Sechzig Jahre nach Ende des II. Weltkriegs sollte 2005 ein Schlussstrich unter den Erinnerungsbalast der deutschen Geschichte gezogen werden. Ein Jahr später wurden bereits „unbeschwert“ schwarz-rot-goldene Fahnen zur Männerfußball-Weltmeisterschaft geschwenkt. Auch im Gedenkmarathonjahr 2009 – 60 Jahre Grundgesetz, 20 Jahre Mauerfall – tauchen die Argumente, mit denen mehr Patriotismus, mehr gemeinsame Wertepflege und ein unverkrampfter Umgang mit Deutschland gefordert werden, wieder auf.

Doch spätestens seit der Wiedervereinigung 1990 kann von einer Verkrampfung kaum mehr die Rede sein. Schon 1993 wurde das Asylrecht faktisch abgeschafft und damit symbolisch umgesetzt, was die Neonazis kurz zuvor in Rostock-Lichtenhagen, Mölln oder Hoyerswerda militant einforderten: „Deutschland den Deutschen“.
Unter Rot-Grün folgte dann 1999 der erste deutsche Angriffskrieg seit 1945 gegen Jugoslawien. Er wurde nicht trotz Auschwitz geführt, sondern eben „wegen Auschwitz“ (Außenminister Fischer).
Seit etwa 2002 fordern vor allem CDU-PolitikerInnen die Anpassung an eine angeblich bestehende „deutsche Leitkultur“ ein. Es folgten PolitikerInnen jedweder Couleur – seien sie von PDS oder CDU – die es sich nicht verkneifen konnten, ganz besonders glaubhaft und oft ihre Liebe zu Deutschland zu bekennen. Merkel ruft dazu auf, dass sich „das deutsche Volk“ wieder klar werden müsse über seine eigenen Werte, sich wieder mit der Nation identifizieren müsse.
In der Politik, im Kino, Radio, auf MTV und in der Modewelt – überall schwarz-rot-goldene Deutschlandseeligkeit. Mia singt über ihr unbeschwert-neues Verhältnis zu Deutschland („Was es ist“) und Paul van Dyk und Peter Heppner bejodeln stolz dessen Nachkriegsleistungen („Wir sind Wir“). So sind sich also im Grunde alle einig, wenn es um Deutschland geht. Ob es nun „aufgeklärter“, „gesunder“ Patriotismus oder gleich Nationalismus genannt wird – alle meinen im Grunde das gleiche: sie feiern das Bestehen einer „deutschen Kultur“, die sich von anderen Kulturen grundlegend unterscheide.

Pink Rabbit gegen nationale Mythen
Das Nationalismus-Gefasel dient vorrangig dazu, sich gegen andere Menschen abzugrenzen, ihnen Rechte zu verwehren und für sich selbst Privilegien zu erhalten. Dies wurde an der Leitkultur-Debatte deutlich: Wer sich nicht den deutschen Traditionen und Gebräuchen unterwirft, der soll auch kein Recht haben, in Deutschland zu sein, hier zu arbeiten, hier zu leben. Menschen sind nach nationalistischer Logik eben doch nicht gleichwertig und sollten auch nicht so behandelt werden.
Vor diesem Hintergrund und mit dem Wissen, dass nationalistische, antisemitische und rassistische Positionen weiterhin in dieser Gesellschaft fest verankert sind, verachten wir jeglichen positiven Bezug auf Deutschland und eine deutsche Identität.

 

 

 


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