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NaturFreunde Berlin
 
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Für eine lebenswerte Umwelt

Seit ihrer Gründung engagieren sich die NaturFreunde für einen schonenden Umgang mit der Natur und Umwelt. So haben die Naturfreunde wesentlich zum Aufbau von alternativen ökologischen Tourismusformen beigetragen.

Mit Projekten wie „Blaue Flüsse für Europa“, „Gewässerpatenschaften“, „Landschaften des Jahres“ und „Natura Trails“ tragen die Naturfreunde europaweit in Zusammenarbeit mit Gruppen und Betroffenen vor Ort zur Umsetzung von nachhaltigen Strategien bei (www.nfi.at).

Die NaturFreunde bemühen sich stets um einen sanften Umgang mit der Natur und gehen davon aus, dass jede(r) von uns einen Beitrag zum Erhalt und zur Schonung der Umwelt zu leisten hat. Wir wollen naturverträglich aktiv sein und veröffentlichen in diesem Sinne auch laufend Tipps für eine umweltgerechte Ausübung von Outdoor-Sportarten.

Im Mittelpunkt der derzeit laufenden NaturFreunde-Kampagnen und politischen Forderungen steht das Engagement für Klimaschutzmaßnahmen und eine nachhaltige Verkehrspolitik.

Die NaturFreunde Berlin sind anerkannter Umweltschutzverband.


Nachtflüge müssen grundsätzlich verboten werden

NaturFreunde unterstützen Volksbegehren „Kein planmäßiger Nachtflug von 22 bis 6 Uhr“ am Flughafen BER

Berlin/Potsdam, 06.06.2012 - Zum Volksbegehren „Volksbegehren über die Durchsetzung eines landesplanerischen Nachtflugverbots am Flughafen Berlin Brandenburg International (BER)“ erklärt der stellv. Vorsitzende der NaturFreunde Berlin Uwe Hiksch und der Landesvorsitzende der NaturFreunde Brandenburg Rüdiger Herzog:

Die Politik muss endlich anerkennen, dass Lärm eine der Hauptursachen für Schlafstörungen und Krankheiten ist. Lärm kann Kinder in ihrer Entwicklung einschränken und terrorisiert weiträumig Berliner und Brandenburger Mitbürger. Aus diesem Grund unterstützen die NaturFreunde Berlin das Volksbegehren „Kein planmäßiger Nachtflug von 22 bis 6 Uhr“.

In Berlin und Brandenburg werden durch den Flughafen BER mehrere hunderttausend Menschen vom Nachtflug betroffen sein. Der Lärm durch die geplanten Nachtflüge ist gesundheitsgefährdend für viele Menschen. Deshalb besteht erheblicher Handlungsbedarf. Für die Interessen der großen Fluggesellschaften werden Menschen in ihren Grundrechten massiv eingeschränkt und das Recht auf Gesundheit gefährdet. Die NaturFreunde fordern deshalb die Berliner und Brandenburger Parteien auf, die Forderung nach einen generellen Nachflugverbot grundsätzlich zu unterstützen.

Der Senat von Berlin und die Landesregierung von Brandenburg haben mit der Grundsatzentscheidung, den Flughafen BER zu einem internationalen Luftfahrtdrehkreuz ausbauen zu wollen eine planerischen und verkehrspolitische Fehlentscheidung getroffen. Die NaturFreunde sehen diesen Volksbegehren als Teil ihrer grundsätzlichen Kritik an der Entwicklung des Flugverkehrs.

Berlin und Brandenburg haben sich mit ihrem Landesentwicklungsplanung dafür entschieden, die gesamte Region im Rahmen der „Export-Basis-Strategie“ entwickeln zu wollen. Die beiden Landesregierungen setzen vor allem auf die Möglichkeiten der Globalisierung und wollen den internationalen Handels- und Dienstleistungsexport fördern. Regionale Entwicklungschancen werden dabei völlig vernachlässigt und diesem Globalisierungswahn untergeordnet.

Immer „schneller, weiter und flexibler“ ist das Motto der heutigen Globalisierung, das immer mehr Verkehrsströme in der Luft mit sich bringt. Durch die Luft werden Blumen, Tomaten, ganze Industrieanlagen, die neueste Sommermode oder Maschinenteile geflogen. Alles muss in der heutigen „just-intime-Ideologie“ innerhalb weniger Stunden quer über den Globus geflogen werden. Die hohen Transportkosten mit dem Flugzeug werden dadurch ausgeglichen, dass die Kleidungstücke, Blumen und Tomaten von Fabriken aus den Niedrigstlohnländern in denen die Menschen zu Hungerlöhnen arbeiten müssen, ausgeglichen werden.

Aber auch die Routenpolitik der großen Fluggesellschaften mit der Planung von wenigen internationalen Drehkreuzen wie Frankfurt, München, Amsterdam oder Paris führt zu immer mehr Flugverkehr an diesen Standorten. Statt gemeinsam den kürzesten Flug zu planen und gemeinsam Flugzeuge zu vermarkten, werden die Gäste von Berlin nach London geflogen um dann in den Süden weiterzufliegen. Dadurch werden große Mengen Kerosin verschwendet und der Klimakiller CO2 freigesetzt.

Die NaturFreunde fordern ein Nachtflugverbot, da sie darin einen Beitrag zur generellen Einschränkung des Luftverkehrs sehen. Seit vielen Jahren fordern die NaturFreunde

o ein generelles Verbot von Kurzflügen unter 800 Kilometern;
o die massive Einschränkung der Versendung von Waren per Luftfracht;
o die Einführung einer Luftverkehrsabgabe, welche die realen Kosten des Luftverkehrs widerspiegelt;
o ein generelles Nachflugverbot an allen Flughäfen weltweit;
o die Einführung einer Steuer auf Kerosin in allen europäischen Staaten;
o die Beendigung des massiven Ausbaus der europäischen Großflughäfen und eine generelle Umsteuerung im der Verkehrspolitik der Europäischen Kommission.


Darüber hinaus unterstützen die NaturFreunde Berlin die Klage gegen die Festlegung der Flugrouten für den Flughafen BER und werden als anerkannte Umwelt- und Naturschutzverband zusammen mit betroffenen Bürgerinnen und Bürgern und der Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI) gegen die politisch festgelegten Flugrouten vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg klagen.


Rückfragen bitte an:
Uwe Hiksch, NaturFreunde Berlin Tel. 0176/62015902
Rüdiger Herzog, NaturFreunde Brandenburg 0174/6955569


Die Internetseiten der Volksbegehren finden Sie hier:

Volksbegehren Berlin
Volksbegehren Brandenburg


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Kinderwagen on tour: Durch das wilde Löcknitztal

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