Demonstrationen gegen Atomkraft
Seit den 60er Jahren engagieren sich die NaturFreunde in der Anti-Atom-Bewegung und der Friedensbewegung gegen die Nutzung von Atomkraft. An vielen Demonstrationen waren die NaturFreunde maßgeblich beteiligt und haben diese mitorganisiert.
Alleine im Jahr 2010 haben die NaturFreunde folgende Aktionen und Demonstrationen in Berlin angemeldet und mitorganisiert:
* Menschenkette von Krümmel nach Brunsbüttel
* Atomkraft abpfeifen! - Aktion gegen die Tagung des Atomforums
* Probemenschenkette von Vattenfall zur RWE
* Atommüllfässer kegeln vor dem Brandenburger Tor
* Großdemonstration "Atomkraft: Schluss jetzt!"
* Großdemonstration in Dannenberg gegen den Castor-Transport
* "Durch Kreuzberg kommt der Castor nicht!"
Friedensarbeit der NaturFreunde Berlin
Die NaturFreunde haben in den 50er Jahren die Anti-Atomtod-Bewegung mitgegründet, aus denen die Ostermarschbewegung hervorgegangen ist.
Heute engagieren sich die NaturFreude weiterhin aktiv in der Friedensbewegung und planen und organisieren den Ostermarsch in Berlin, die Großdemonstrationen der Friedensbewegung gegen den Krieg in Afghanistan, das Bündnis "Schule ohne Militär" oder den Antikriegskongress an der Humboldt-Universität mit.
NaturFreunde Berlin in Bündnissen
Bündnisarbeit
Die NaturFreunde Berlin arbeiten in vielen Bündnissen mit um ihre Ziele durchzusetzen.
So egagieren sich NaturFreunde unter anderem in:
* FRIKO Berlin - Friedenskoordination Berlin
* Berlin postkolonial
* BLN - Berliner Landesverband der Naturschutzverbände
* Anti-Atom-Koordination
* Bündnis "Rechtspopulismus stoppen"
* Dresden nazifrei
* Berliner Wassertisch
* Bündnis "Mitte ohne Nazis"
* Bündnis "Schule ohne Militär"
FRIKO Berlin
In der Berliner Friedenskoordination (FRIKO) treffen sich seit Herbst 1980 VertreterInnen aus weltanschaulich sehr unterschiedlichen Gruppen, um über ihre friedenspolitischen Aktivitäten zu informieren, ihre Arbeit zu vernetzen und gemeinsame Vorhaben zu planen. An der Arbeit der FRIKO beteiligen sich Mitglieder von bezirklichen Friedensgruppen, des DGB und der Einzelgewerkschaften, von Kirchengruppen, Frauen- und Jugendverbänden, von Gruppen, die um Gleichberechtigung und Solidarität für und mit AusländerInnen, ImmigrantInnen und Flüchtlingen kämpfen, AntifaschistInnen, FreidenkerInnen und Einzelpersönlichkeiten, sowie Mitglieder von Parteien über eine gemeinsame Friedensarbeit aus beiden Teilen der Stadt.
Der Protest gegen die Raketenstationierung war die Geburtsstunde der FRIKO, um die zahlreichen Aktionen der vielen Friedensgruppen zusammenzuführen und gemeinsame Vorhaben durchzuführen. Seitdem wurden aus diesem Kreis Anstöße gegeben, Initiativen gestartet und auch in Zeiten der Resignation weitergearbeitet.
Berlin postkolonial
Im Sinne eines kontinuierlichen Engagements für eine antirassistische und kolonialismuskritische Kultur der Erinnerung in Berlin-Brandenburg hat sich im Juli 2007 der Verein BERLIN POSTKOLONIAL gegründet. Seine Mitglieder bemühen sich um die kritische Aufarbeitung der regionalen Kolonialgeschichte in ihrer globalen Dimension sowie um die Offenlegung postkolonialer und rassistischer Denk- und Gesellschaftsstrukturen der Gegenwart. Dabei sucht BERLIN POSTKOLONIAL die Zusammenarbeit mit gleich gesinnten Initiativen vor Ort sowie die Vernetzung mit weiteren Postkolonial-Gruppen der Bundesrepublik.
Die Gründung von BERLIN POSTKOLONIAL geht auf Menschen verschiedener Organisationen, auf Menschen aus Deutschland und aus den ehemaligen deutschen Kolonien zurück. Gerade wegen ihrer unterschiedlichen Interessen, Perspektiven und Kompetenzen wollen sie das Thema gemeinsam bearbeiten und in die Öffentlichkeit tragen.
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